Damit man während des Schraubens in der Werkstatt nicht plötzlich den Faden verliert, dann mit öliger Kluft ins Wohnzimmer stapfen und mit schwarzen Fingern in den wertvollen Reparaturanleitungen blättern muss, sollte neben dem Schraubenschlüssel eine Nachschlagemöglichkeit liegen.
Ein Bundesordner mit gelochten, transparenten Dokumentenmappen ist dabei etwas durchaus Werkstatttaugliches und überlebt auch eine Ölattacke.
Im persönlichen Werkstattbuch finden sich beispielsweise:
- Kopien von ausgesuchten Seiten aus Reparaturanleitungen und der Wartungsanleitung
- Schemazeichnungen oder Fotos
- Werte von Drehmomente, Auffüllmengen
- Manuals von Spezialwerkzeug und Messgeräten
- Eigene Notizen
- einige leere Blätter für laufende Notizen oder Reparatur-Rapporte (diese dann nicht in Klarsichtmappen packen)
Sinnvoll ist es, vor jeder angehenden Reparatur sich die nötigen Unterlagen sorgfältig zusammenzustellen, sich Notizen zu machen und alles in den Bundesordner einzufügen. Wichtig sind auch ergänzende Notizen während der Reparatur und ev. Fotos mit Digitalkamera, die danach in die Dokumentation eingearbeitet werden. So hat man nach einer gewissen Zeit eine perfekt massgeschneiderte Schrauberreferenz!
q_treiber - 16. Dez, 09:21