Touren Italien

ViaCard – Alternative zum Kleingeldgepopel und Vermeidung von Warteschlangen bei italienischen Autobahnzahlstellen

Die ViaCard ist eine Prepaid-Karte für die italienischen Autobahngebühren mit Guthaben von 25, 50 oder 75 €. Mit der ViaCard (aber auch jeder Kreditkarte) können die entsprechenden Durchfahrten an den Zahlstellen benutzt werden: das bei der Auffahrt bezogene Autobahnticket und dann die ViaCard/Kreditkarte in das Gerät einführen. Der geschuldete Betrag wird direkt vom Kartenguthaben abgezogen. Reicht das Guthaben nicht, kann mit einer zweiten ViaCard nachgezahlt werden. Wenn – beispielsweise bei der Rückfahrt – auf der Karte nicht mehr genug gespeichert ist, muss eine normale Durchfahrt mit Bedienpersonal gewählt werden. Den fehlenden Betrag kann dort bar bezahlt werden.
Für Leute mit einer Kreditkarte (nicht EC-Karte!) bringt die ViaCard allerdings nicht wirklich Vorteile, da der Vorgang mit einer Kreditkarte identisch ist und zudem im Falle eines Verlustes oder eines Diebstahls keine Rückerstattung des Restguthabens auf der ViaCard erfolgt.

Erhältlich ist die ViaCard:
  • Schweiz: Büros des ACS und TCS
  • Deutschland: ADAC Geschäftsstellen, ACAC Online (für Mitglieder)
  • Italien: Punto blu-Stellen der "Autostrade" Autobahngesellschaft, den Autogrill-Raststätten, den Büros des Automobile Club d'Italia und bei vielen sonstigen Verkaufstellen.

Streikkalender Italien

Für die Vorbereitung einer Italienreise empfiehlt es sich, die Termine mit dem offiziellen Streikkalender des Ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti abzustimmen.

Motorradfahren in Italien

Bis dato war mir Italien nur als das Land bekannt, wo einem unbehelmte Irre mit Sonnenbrille, Shorts, flatterndem Hemd und Strandschlarpen auf einer Ducati Monster mit 200 Sachen überholten. Rechts. Diese Zeiten scheinen jedoch vorbei zu sein:

Passo di Cisa

Als Übergang über die Apenninen, zwischen der Emilia Romagna und der Toscana, bietet sich der Passo di Cisa an. Erreicht wird er, wenn man die Autobahn A 1/E 35 (Milano – Bologna) nimmt, dann vor Parma auf die Autobahn A 15/E 35 abzweigt und dort kurz danach bei der Ausfahrt Fornovo di Taro auf die normale Strasse wechselt. Gleich nach der Zahlstelle (alt stazione) ist dann der Passo di Cisa oder La Spezia ausgeschildert.

Die eigentliche Passtrecke führt von Berceto (Emilia Romagna) nach Pontrémoli (Toscana), jedoch sind die ganzen rund 100 km zwischen Fornovo und La Spezia reizvoll und fahrenswert.

Es handelt sich um eine wunderschöne, hauptsächlich bewaldete Strecke mit wenig Verkehr (am Sonntag der Fahrt hauptsächlich andere Motorräder und vereinzelte fiatisierte Einheimische). Die Kurven sind angenehm geschwungen, vereinzelt gibt’s Spitzkehren.

Die gesamte Strecke ist geteert und gut unterhalten. Schlaglöcher oder Unebenheiten durch leicht abgesunkene Strassenteile kommen ab und zu vor. Vereinzelt liegt bei Mündungen von Forstwegen ein wenig Schmutz. Auf Südseite muss zudem hin- und wieder heruntergefallenen Zapfen von Nadelbäumen (Föhren?) ausgewichen werden. Ausser bei wenigen frischgeteerten Abschnitten muss nie auf einen Mittelstreifen verzichtet werden, die Strasse ist zudem auf der ganzen Länge breit genug für zwei kreuzende PWs. Es existieren genügenden Anhaltspunkte für Fotohalts und auf der Passhöhe (1039 m) hat’s eine Verpflegungsmöglichkeit.

Kartenmaterial: Norditalen 1:500'000 oder Toskana 1:200'000 von Kümmerly & Frey

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